Unsere Philosophie

Ursprünglich wollten wir unbedingt einen Rüden, da wir keinesfalls züchten wollten. Mit den Kindern unseres Bumble Bee Ch „The Lovely Heartbreaker´s Cincinetti Kid“ deren Aufwachsen und Entwicklung wir stets genau verfolgten, wuchs in uns der Gedanke auch selbst einmal Welpen groß zu ziehen.

Auf der Suche nach einer Hündin lernte ich die wunderbaren Eigenschaften unseres Rüden, die er auch seinen Kindern vererbt, immer mehr zu schätzen.

Unser Ziel ist nun wesensfeste, gesunde Beardies zu züchten, die dem Standard entsprechen. Wir beobachten nun die Entwicklung der Beardies seit 10 Jahren sehr genau und mußten feststellen, daß leider einige Eigenschaften des Beardies, wie z.B. die dunklen Augen, immer mehr verlorengehen. Ob jemand große oder kleine Beardies bevorzugt, wie die Diskussion um die Haarlänge ist Geschmackssache. Keine dieser Merkmale hindert jedoch einen Beardie daran, einen korrekten geraden und festen Rücken, eine korrekt gestellte und gewinkelte Hinterhand, korrekte Schulterlage und vor allem ein korrektes müheloses und ausgreifendes Gangwerk zu haben. Denn wir dürfen nicht vergessen, der Hund ist ein Lauftier und der Beardie umso mehr.

Die Aussagen englischer Richter in ihrem zusammenfassenden Bericht über die gerichteten Hunde gaben mir zu denken.

 

"Augen werden bei den schieferfarbenen Hunden heller, was den wundervollen sanften Ausdruck unserer wunderbaren Rasse verdirbt."

S.J. Holmes 1999

"Auf der Minus-Seite haben wir noch immer einige schlechte Schultern, einige helle Augen, einige runde Brustkörbe, einige lange Lenden und manche Aussteller trimmen. Etwas scheint sich unbemerkt in die Rasse eingeschlichen zu haben, ein etwas seltsamer Bewegungsablauf der Vorhand."

Jenny Osborne 1999

"Ich war über die Veränderung der Rasse sehr enttäuscht."

Joice Collies 1997

"Einige Schultern könnte man als dysplastisch beschreiben. Kurze Oberarme sind so häufig, dass man glaubt, es werde gezielt auf sie gezüchtet. Bei manchen Hunden waren sie so kurz, dass sie nicht mehr stabil waren, ..."

Dr. Margaret Buckley 1997

 

Wir bemühen uns, so weit noch möglich „alte Linien“ zu erhalten und uns nicht gedankenlos dem modernen Zuchttrend anzuschließen.

Vor allem aber ist uns wichtig, daß jeder den Hund erhält, der auch zu ihm paßt. Die Wahl des Welpen ist ein Prozeß zwischen Welpen und zukünftigen Besitzern und braucht seine Zeit.

Wir bemühen uns all unseren Welpen Kontakt zu halten und die Entwicklung unserer Babies zu verfolgen um für die Zukunft daraus zu lernen. Wer uns kennt weiß, daß wir stets Tag und Nacht für Rat und Tat zur Verfügung stehen. Wir bemühen uns die besten Voraussetzungen zu schaffen, wissen aber auch daß die weitere Entwicklung in der Hand der zukünftigen Besitzer liegt.